SPIEGEL befreit deutsche Kinder – dümmer geht’s nümmer

Kleine Rechenaufgabe

Deutschland rechne

In der neuen Ausgabe des Spiegel Nr. 35 vom 27.8.2016 beklagt die Redaktion die Knechtschaft der deutschen Kinder, die unter ungeheurem Leistungsdruck von Alt-68er Lehrern unmenschlich überfordert werden. Der Gegenentwurf wird gleich auf dem Titelbild gezeigt – im Neuen Deutschland schaukelt das Kind sommerlich gekleidet mit Freude vor einem blauen Himmel, da es ja weiß, daß es auf die Schulnoten nicht mehr ankommt.

Zum Beweis werden vor allem Politiker angeführt, die es trotz schlechter Noten in die hohe Politik geschafft haben. Auch Schulabbrecher und Sitzenbleiber können erfolgreich sein.  Auch Wenigbegabte wie z.B. Andrea Nahles (Biografie), die 20 Semester brauchte bis zu ihrer Magister Abschlussarbeit mit dem Thema „Funktion von Katastrophen im Serien-Liebesroman„, kann in Deutschland Minister werden. Auch andere Studienabbrecher, Schulversager und sogar Schwindler wie Annette Schavan, Karl-Theodor zu Guttenberg oder Petra Hinz können in der Politik Karriere machen, da ja anders bei Positionen in der Wirtschaft oder beim Staat keinerlei formale Qualifikation nachgewiesen werden muss. Offensichtlich will uns der Spiegel schon im Ausblick auf die Bundestagswahl 2017 auf eine Welle der Inkompetenten vorbereiten. Häufig vertreten ist auch der Typ „Vorletzter bei der Damenwahl im Tanzkurs“ mit verminderter Sozialkompetenz.

Obwohl landauf, landab von der neuen Wissensgesellschaft geschwärmt wird, machen sich besonders die deutschen Politiker und „Kreativen“ für das Unwissen stark. Da reden Philosophen und Talkshowmoderatoren, die nicht einmal eine einfache Mathematikaufgabe (siehe oben) richtig lösen können über das Weltklima und den Klimawandel ohne auch nur die geringste Sachkenntnis zu haben oder sich von Experten beraten zu lassen. An den Universitäten wird die Generation PISA und Erasmus in die Hörsäle geschwemmt. Typisch ist z.B. die Frage einer aufgebrachten Mathematikstudentin im dritten Semester an ihren Professor: „Warum machen Sie denn hinter einige Zahlen ein Ausrufungszeichen? Die anderen Zahlen sind doch genauso wichtig!“ Wer hier nicht lachen muss hat entweder keinen Humor oder hat ein AMSS – Allgemeines Mathematik Schwäche Syndrom.

Anstatt sich für Unkenntnis und beschränkte intellektuelle Fähigkeiten zu schämen, kokettieren unsere Politiker sogar noch mit ihrer Unfähigkeit, z.B. die neue Finanzministerin in Baden-Württemberg Edith Sitzmann „In Mathe war ich wahrlich kein Glanzlicht“.  Dafür paßt sie hervorragend in das Anforderungprofil ihrer Partei. Offensichtlich hat sich in der Partei noch nicht herumgesprochen, daß in der heutigen komplexen Finanzwelt ein Finanzminister etwas mehr als die Addition von Ausgaben beherrschen sollte.

Hier beim Test (Vote) mitmachen . Schauen Sie sich an, wie ihre Mitbürger gerechnet haben!

Die Original Aufgabe Flugzeug und Auto Kolonne aus dem Artikel „In Mathe bin ich Deko“ der FAZ findet sich im Beitrag „Ingenieure – die Trottel der Nation„. Interessant sind hier besonders die Lösungen der FAZ Leser – klarer Fall von AMSS in dieser Kohorte.

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