Hinz und Kunz, Dampf und Dumpf – auf in den Bundestag 2017

Reichstag BerlinDie heiße Phase der Bundestagswahl 2017 beginnt nach dem Ende der Sommerferien. Jetzt wird in den Parteien um die Nominierung in den Wahlkreisen und auf den Parteilisten gekämpft. Theoretisch sollte der Bundestag die Bevölkerung repräsentieren. Relativ einfach ist die Verteilung der Abgeordneten in der Fläche – jeder Wahlkreis schickt mindestens einen Abgeordneten nach Berlin. Welche Eigenschaften dieser Abgeordnete haben sollte, ist aber völlig unklar. Relativ einfach ist noch die Nominierung der Direktkandidaten im Wahlkreis, der in einer Wahlversammlung der Parteimitglieder gewählt wird. Da wird natürlich auch intrigiert. Neue Mitglieder, bevorzugt Studenten, die nur geringe Beiträge zahlen müssen (siehe Nominierung eines CDU Kandidaten – Leonberg) werden gekeilt und Nebenabsprachen gemacht, um einen Kandidaten durchzubringen. Gerne macht da auch die Parteiführung mit und signalisiert welche Kandidaten nicht gerne gesehen werden und auch nach der Wahl von der Parteihierarchie abserviert werden. Im Wahlkreis gewählte Kandidaten, die der Parteiführung nicht genehm sind, haben somit keinen Einfluss im Parlament und können für ihren Wahlkreis wenig bewegen. Ein Weg zum Aufstieg innerhalb einer Partei ist es, eine enge „Beziehung“ mit einem Platzhirsch oder einem Platzreh einzugehen. Diese Strategie kann aber auch die „Bezieher“ aus dem Rennen werfen, z.B. die grüne Landtagskandidatin für den Wahlkreis Hechingen-Münsingen und den ehemaligen grünen Landwirtschaftsminister Bonde. Im Gegensatz zu den „Beziehern“ schläft die politische Konkurrenz nicht und schlachtet solche Nebenverhältnisse gerne aus. Manchmal kann es aber auch ein Fremdgeher wie Brandt, Seehofer oder Gauck es bis in höchste politische Ämter schaffen.

Wer als Neuling in den Bundestag kommen will, muss von seiner Partei in seinem Wahlkreis gewählt werden. Die Parteifreunde bevorzugen den Typ DUMPF und/oder Hans DAMPF – man ist ja selbst Durchschnitt und möchte auch vom Durchschnitt repräsentiert werden. Fachkunde ist den Parteimitgliedern höchst suspekt. Wichtig ist, daß der Kandidat sich mit allen Parteifreunden gut stellt. Erst in zweiter Linie schaut man darauf ob der Kandidat bei den Wählern gut ankommt. Hier kommt es vor allem auf den Namen als Marke und die Bekanntheit an. Den Bekanntheitsgrad kann man durch auffällige Garderobe oder Haartracht (Sarah Wagenknecht, Claudia Roth, Anton Hofreiter u.a.) steigern. Bei Frauen wird gerne der Typ Blond&Schlank oder der Typ Mutti bevorzugt. Hinz und Kunz fälschen oder schönen gerne ihren Lebenslauf. Die Floskel hat studiert deutet darauf hin, dass der Kandidat keinen Abschluss gemacht hat. Hat bei internationalen Projekten mitgearbeitet bedeutet, daß der Kandidat als Praktikant meist den Kopierer bedient hat.  Die meisten jungen Kandidaten haben sich bei Altabgeordneten hoch gedient und haben nie außerhalb des Dumpfkreises der Politik gearbeitet. Prototypen sind Herr Gabriel und Frau Nahles. Manche Mitarbeiter von Abgeordneten, wie z.B. die Mitarbeiter von Frau Petra Kunz  (aber auch Gabriel, Nahles, Seehofer u.a.) , müssen sich ihrem launisch/sadistischen Abgeordneten, bedingungslos unterwerfen. Damit zeigen sie, daß sie sich auch später der Parteiführung bedingungslos unterordnen werden. Mein Eindruck von vielen Vorträgen bei den Jugendorganisationen der Parteien ist, daß sich dort der weniger intelligente Teil der Jugend sammelt und mit List und Tücke schon in jungen Jahren nur an einer Parteikarriere arbeitet. Das ist nicht unschlau hätten sie doch in der freien Wirtschaft viel mehr Konkurrenz. Es wird empfohlen sich beim anstehenden Wahlkampf selbst ein Bild zu machen. Diskutieren Sie mit den jungen Parteimitgliedern der Begleitmannschaft der Politiker und Bundestagskandidaten. Außer den offiziellen Parteifloskeln wird man da wenig hören.

Mit dem Fall Petra Hinz sind die Bürger für Lügen im Lebenslauf der Bundestagskandidaten sensibilisiert worden. Die SPD und die Grünen haben nun einige Probleme ihre „Loser“ als Überflieger darzustellen. Einen typischen grünen Lebenslauf hat z.B. auch Herr Kretschmann. In der Jugend war er vor allen dagegen (zum Teil aus gutem Grund) und hat nicht genügend Zeit für das Studium aufgewendet und auch nicht die Willenskraft gehabt eine ungeliebte Prüfung einfach zu erledigen. Herr Kretschmann wäre wohl ohne seine resolute Ehefrau Gerlinde nie zu einem Abschluss gekommen. Viele Baden-Württemberger haben das erkannt und hätten lieber Gerlinde Kretschmann als Ministerpräsidenten als ihren Mann.

Für die Wähler gibt es im Vorfeld der Bundestagswahl wohl genügend Gelegenheit die „Schwindler to Go“ zu entlarven bevor sie in den Bundestag gewählt werden.

 

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