Deutsche Nationalmannschaft und Deutscher Diesel retten die EU

Benz1Die EU hat neben vielen anderen zwei große Probleme:

  1. Die Bürger interessieren sich eigentlich nicht für die EU und wissen auch zu wenig über die Regeln.
  2. Die meisten EU Staaten fühlen sich Deutschland wirtschaftlich und politisch unterlegen und kämpfen permanent gegen Vorschläge aus Deutschland, Teile des deutschen Modells (schließlich hat man die DDR ja erfolgreich saniert) auf andere Staaten in der EU anzuwenden.

Die Europameisterschaften im Fußball haben nun gezeigt, daß die EU Bürger sich für eine Organisation wie die UEFA begeistern können, selbst wenn ihre „Führer“ bis in die Knochen korrupt sind und die Staaten zu sinnlosen Ausgaben zwingen. Selbst komplexe Fußball-Regeln wie das „passive Abseits“ sind Millionen Bürgern geläufig und lernen das sogar freiwillig!. Dagegen gibt es in der EU keine Veranstaltung, die den Bürgern Spaß machen würde. Auch der European Song Contest läuft ja ausserhalb der EU Kulturorganisation. Nachdem die meisten EU Bürger genügend Brot haben wollen sie nun Spiele wie im alten Rom.

Der Diesel Skandal, bei dem die anscheinend übermächtige deutsche Automobilindustrie einen Tiefschlag einstecken mußte, läßt bei den anderen Ländern Zuversicht aufkommen, dass man auch gegen die deutsche Industrie gewinnen kann. Die geschmähte Diesel Technologie kam übrigens von Fiat in Italien. Fiat musste aber die Patente (Common Rail) wegen finanzieller Schieflage an Deutschland verkaufen. Haben die Italiener da die Deutschen erfolgreich mit einem trojanischen Pferd über den Tisch gezogen?

Das Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der europäischen Fußballmeisterschaft (da durften auch nicht EU Länder mitmachen!) hat dem frnzösischen Ministerpräsidenten mehr geholfen als alle politischen Aktionen. In Frankreich ist plötzlich ein Selbstbewußtsein erwacht, das dem Land neue Hoffnungen bringt. Kein Franzose diskutiert nun die sinnlosen Ausgaben, die der Staat nach UEFA Vorgaben leisten mußte. Da Russland schon früh ausgeschieden ist, hat man auch bei der Außenpolitik gepunktet. Besser geht’s nimmer. Putin hat nun ein Riesenproblem: seine Bürger erwarten nun einen Sieg der russischen Nationalmannschaft bei der WM in zwei Jahren. Ohne Hilfe aus dem Ausland schafft er das wohl nicht.

Vielleicht sollten die EU Politiker einmal überlegen wie sie ihre Bürger erfreuen und nicht nur verärgern können. In der Sommerpause hat man ja genug Zeit dafür

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