Die nächste Illusion – Integration der Flüchtlinge

Bundestag Die deutschen Politiker sollten die Realitäten der Integration von Zuwanderern erkennen und nicht mit immensem Aufwand versuchen, in Deutschland riesige Erziehungsmaßnahmen zu starten, die weder den Zuwanderern noch den Einwohnern helfen.

Schon Napoleon wusste wie man die Deutschen leicht beherrschen kann. Man muss ihnen nur eine Idee in den Kopf setzen, dann machen sie sich schon selbst fertig. Nachdem die Illusion von Deutschland als sicherem Hafen für alle Verfolgten in der Welt für genügend Probleme gesorgt hat, baut man schon die nächste Illusion auf. Man möchte die Flüchtlinge mit viel Aufwand und mit der Hilfe gut bezahlter Deutscher in die deutsche Gesellschaft integrieren.

Das erste Problem ist dabei, dass in Deutschland bereits viele Gesellschaften parallel existieren. Die Beamten haben z.B. eigene Systeme für Entlohnung (sogar durch das Grundgesetz gesichert!), Rente und Krankenversicherung sowie ein eigenes Beamtenrecht. Die Kirchen verstoßen bei ihren Mitarbeitern ungeniert gegen die Gleichberechtigung bei Religion und Geschlecht. Manche Kirchen haben ein Recht auf staatlich geregelte Steuererhebung und eine eigene Gerichtsbarkeit. Der oberste Richter kann sogar im Ausland (Vatikan) sitzen. Etwa 4.3 Millionen haben eine zweite Staatsbürgerschaft mit Pass (manche haben sogar drei Pässe) und haben auch das Wahlrecht (bei einigen Staaten auch die Wahlpflicht). Dazu kommen die 8.2 Millionen Ausländer die in Deutschland leben. Etwa 58 000 US Soldaten leben in Deutschland auf Gelände in denen das amerikanische Militärrecht gilt. Dazu kommen die sozialen Unterschiede. Deutsche in den Lions Klubs werden wohl kaum mit den Deutschen im Kiwanis Klub und schon gar nicht mit Sozialhilfeempfängern reden.

In anderen Staaten, die schon länger mit Einwanderung leben, kann man folgende Muster sehen. Ist die Zahl der Einwanderer sehr klein, müssen sie sich in die fremde Umgebung integrieren, dass aber vielen schwer fällt. Sobald sich kleine Zellen etabliert haben kommen Einwanderer  aus dem gleichen Land, gleicher Sprache sowie gleicher Kultur nach. Sehr schnell bilden sich größere Gemeinschaften und es entwickelt sich ein eigenständiges wirtschaftliches und soziales Leben. Ein gutes Beispiel ist New York in denen sich deutsche, hispanische, irische u.a. Viertel entwickelten. In diesen Vierteln konnten auch Einwohner ohne gute englische Sprachkenntnisse ihren Lebensunterhalt verdienen. In Ländern mit starker Zuwanderung bilden sich größere Zonen oder gar von Zuwanderern dominierte Städte wie in Frankreich, England und USA. In Florida gibt es z.B. Städte und Vororte in denen man nicht mehr Englisch sondern nur Spanisch spricht.

Die deutschen Politiker bilden sich nun ein, sie könnten in Deutschland diese Entwicklungen vermeiden. Die Vorboten der Separation sieht man aber bereits in Städten mit hoher Zuwanderung. In den Blocks mit billigen Wohnungen gab es vor 10 Jahren gemischte Belegungen z.B.mit Deutschen, Türken und Russen. Mit der Zeit hat sich die Belegung entmischt. Wer will schon als Deutscher in seiner Wohnung den ganzen Tag das türkische Fernsehprogramm des Nachbarn oder die lauten Feiern der Russen am Wochenende mithören. Am Anfang war die „Amtssprache“ in den Blöcken noch deutsch. Nun spricht man überhaupt nicht mehr mit den deutschen Nachbarn. Man kommt z.B. als Rentner im täglichen Leben gar nicht mehr mit der deutschen Sprache in Berührung. Die Ausländer, die gut Deutsch können, machen Karriere und ziehen dann aus den einfacheren Wohnungen aus in Eigentumswohnungen und in Eigenheime. Dazu kommt. dass man bei deutschen Behörden nur dreimal „Dolmetscher“ rufen muß und schon eilt ein amtlich bestallter Dolmetscher (möglichst noch wie im Krankenhaus gewünscht Mann oder Frau) herbei – alles andere wäre Diskriminierung.

Ausländische Kinder erlernen die deutsche Sprache recht gut und unterhalten sich meist auch auf Deutsch untereinander und mit ihren Eltern (die dann auf Türkisch oder Russisch antworten). Mit Beginn der Pubertät  bilden sich aber Gruppen, die nur noch russisch, türkisch oder arabisch sprechen. Speziell die Türkei fördert und bezahlt Geistliche, Lehrer und weltliche Führer in Deutschland um hier lebende türkische Bürger (mit zweitem Pass) zu beeinflussen. Was dem Goethe Institut in der Türkei recht ist, ist den Erdoganisten in Deutschland nur billig – sie dürfen sogar in Deutschland ihre Wahllokale aufbauen! Die Desintegration der Zuwanderer geht dann am Arbeitsplatz weiter u.a. wenn die Einwanderer selbst Firmen gründen. Hier haben auch Einwanderer mit schlechten Deutschkenntnissen eine Chance. Die Oma, die im türkischen Imbiss die leckersten Gözleme der Stadt macht, braucht nicht unbedingt deutsche Sprachkenntnisse. Das Reden können die Enkel (die können aber keine Gözleme mehr machen!) am Tresen mit ihren Softskills übernehmen.  Die deutschen Krankenkassen schicken ganz ungeniert ausländische Hilfskräfe, die kein Wort deutsch können, als Pflegekräfte in Haushalte. Sobald es ums Geld geht spielt offensichtlich die deutsche Leitkultur keine große Rolle mehr. In  Großbetrieben bildet man gerne Arbeitsgruppen mit gleicher Sprache und Kultur – da gibt es weniger Konflikte. Viele Amerikaner in deutschen IT Firmen geben sich überhaupt keine Mühe Deutsch zu lernen – man kommt ja in Deutschland fast überall mit Englisch zurecht.

Die Ghetto Bildung hat bereits begonnen. In Stuttgart werden die Behelfsheime für die Flüchtlinge bevorzugt in den alten Arbeitervierteln, die bereits jetzt soziale Brennpnkte sind, angesiedelt. Dort gibt es Industriebrachen, die schnell belegt werden können. In den Halbhöhen- und Höhenlagen gibt es zufällig keine geeigneten Flächen für die Unterkünfte der Füchtlinge..

Die deutschen Politiker sollten die Realitäten der Integration von Zuwanderern erkennen und nicht mit immensem Aufwand versuchen, in Deutschland riesige Erziehungsmaßnahmen zu starten, die weder den Zuwanderern noch den Einwohnern helfen. Zumindest Teile der Bevölkerung sind schon längst weiter bei der intellektuellen Bewältigung der Zuwanderung.

Aus dem realen Leben: Bei einem Spaziergang führte eine ältere Dame einen 10-Rassen-Hund aus, der seine dreckigen Pfoten an den Hosen aller entgegenkommenden Spaziergänger abwischte. Alle Ermahnungen der Leinenhalterin halfen da nichts. Die Entschuldigung der Dame: “ Der Hund wohnt eigentlich im Tierheim und kommt aus Rumänien. Der kann noch kein Deutsch!“ Ein gutes Beispiel für die Gelassenheit, die man im Umgang mit Zuwanderern wohl brauchen wird.

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