Freier Abgeordneter Greg Orman kann die Wahlen zum US Senat entscheiden

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US Wahlen

Am 4.November 2014 sind Halbzeit Wahlen zum US Senat, bei denen sich ein Drittel der Senatoren zur Wiederwahl stellen müssen. Es wurde erwartet, dass die Republikaner Sitze hinzugewinnen können, der Senat damit eine republikanische Mehrheit erhält und Präsident Obama seine letzten Unterstützer verliert. Er wäre dann endgültig eine „lahme Ente“ die nichts mehr bewegen kann.

Kansas ist ähnlich wie Niederbayern von Bewohnern besiedelt, denen schwarz noch nicht genügend dunkel ist. Der  Senator von Kansas, Pat Roberts geht auf die 80 Jahre zu und will aber nochmal kandidieren.  Pat Roberts stimmte immer brav auf Parteilinie und schwänzte über 2/3 der Sitzungen seines Ausschusses (Agrar).  Seine Wiederwahl galt als so sicher, dass sich überhaupt kein Demokrat fand, der gegen ihn kandidieren wollte.

Da meldete sich plötzlich ein parteiloser, unabhängiger Kandidat, Greg Orman (I’m a common-sense Kansan running for the U.S. Senate), ein junger, nicht zu reicher Geschäftsmann, der offensichtlich die Nase voll hat von den Machtspielen der etablierten Parteien. Innerhalb kurzer Zeit fand er Unterstützer und liegt zur Zeit bei den Umfragen vorn. Seine Hauptthemen sind Ausbildung und Krankenversicherung für Alle. Damit trifft er zwei Kernthemen auch der erzkonservativen Amerikaner in Kansas.

Gewinnt Greg Orman die Wahl kann er das Zünglein auf der Waage im U.S. Senat sein und den Senat wieder zu ordentlicher Arbeit zwingen.

In Deutschland sollte man sich endlich überlegen ob man die vielen Nieten und Ja-Sager , die uns die etablierten Parteien als Kandidaten bei Wahlen präsentieren, durch Wahl von unabhängigen Kandidaten, aus den Parlamenten heraus halten kann. Bei den Bürgermeistern im Land finden sich ja auch sehr viele unabhängige Kandidaten, die führen und zwischen den streitenden Parteien vermitteln können.

Alternativ, könnte man auch eine neue Partei gründen. Die Beispiele der Linken und der AfD zeigen aber, dass sich bei diesen neuen Parteien sofort Altkader und organisierte Gruppen einschleichen, sodass man in den Parteien nach kurzer Zeit ähnliche Verhältnisse hat wie bei den „Volksparteien“. Keiner ihrer Kandidaten könnte ein Direktwahl ähnlich wie Geg Orman gewinnen. (Auch unsere Ministerin UvD Leyen hat nie eine direkte Wahl gewonnen!)

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