Der Währungskrieg – wer sind die Gewinner?

Von Aufwertung „bedroht“ sind Länder mit niedriger Staatsverschuldung, die hohe Devisenreserven haben und die ihre Währung nicht stark ansteigen lassen um ihren Export zu stützen. Lucas Kawa hat eine Liste von 20 Ländern erstellt, die ihre Währung künstlich niedrig halten. Wie zu erwarten findet man in dieser Liste China und die Schweiz. Viele wird es aber überraschen dass Dänemark diese Liste anführt (siehe auch: Geld sicher anlegen – in Dänemark) . Die Schweiz belegt Platz 7 und China Platz 11.

Deutschland kommt auf dieser Liste nicht vor, da wir keine eigene Währung mehr haben und der Euro durch zu viele Mitesser belastet wird. Auch bei einer Betrachtung des „deutschen Euro“ würden wir wahrscheinlich nicht mehr gut abschneiden da die Abnehmer unserer Exportwaren die Rechnung gar nicht bezahlen. Der vermeintliche Exportweltmeister hat vielleicht noch den Titel in der Meinung der Wähler aber keine Fremdwährungen mehr in den Taschen.

Interessant ist die Führungsposition von Dänemark, das nach der Theorie von Frau Merkel und Herrn Schäuble als kleines Land in Europa ohne Euro eigentlich in bitterster Armut versinken sollte. Zumal die Dänen zu 80% in der Gewerkschaft organisiert sind und die Löhne höher als in Deutschland sind (speziell gegenüber Deutschlands hohem Norden). Ein Modell für Bayern und Baden-Württemberg?

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