Schulden bremsen wo es weh tut

Die vieldiskutierte Schuldenbremse ist von der Konstruktion her sinnlos und wird von unseren Politikern garantiert nicht umgesetzt, solange irgendwo noch Wahlen anstehen. Sinnvoller wäre es dem Modell der deutschen Automobilindustrie zu folgen. Wenn das Geld nicht ausreicht wird das Gehalt der Arbeiter und Angestellten gekürzt. Das wäre relativ einfach umzusetzen. Die Zinszahlungen für Altschulden und die neu aufgenommenen Schulden werden einfach von den Gehaltstöpfen der Beschäftigten bei Bund, Ländern und Gemeinden (auch den Abgeordneten, Richtern …) abgezogen. Um große Härten zu vermeiden wird der Anstieg des Abzugs auf maximal 10% im Jahr und in der Summe auf 30% der Gehälter von 2012 gedeckelt.

Wie durch ein Wunder würden aus unseren Parlamenten und Verwaltungen sinnvolle Vorschläge für Einsparungen nur so hervorsprudeln. Daß das Sparen mit den üblichen Maßnahmen nicht funktioniert, hat die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg wieder eindrucksvoll gezeigt.

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