Der zerbrochene Ruf und die jungen Frauen in der Politik

Schon immer waren junge Frauen erstrebenswerte Attribute der Mächtigen und Reichen. Hielt man sich früher Mätressen, bediente sich ungeniert beim Hauspersonal oder bei den Sekretärinnen, so geht heute der Trend zur Zweit-, Dritt- und Viertfrau. Üblicherweise beginnen unsere Politiker ein ganz normales Familienleben. Mit der Zeit steigt ihnen aber der Erfolg und die erhöhte Aufmerksamkeit der Medien in den Kopf. Gleichzeitig werden die ersten Ehefrauen unzufrieden, weil ihre Männer auch am Wochenende dauernd unterwegs sind und sich kaum noch um die Familie kümmern. Am Anfang der Karriere sind die Einkommen z.B. als Bundestagsabgeordneter nicht so hoch, dass man sich Haushälterin, Kindermädchen, Gärtner usw wirklich leisten kann, wenn man nicht aus vermögendem Hause kommt. Steigt dann der Politiker (auch Manager) dann auf, wird er langsam interessant für jüngere Frauen, die nach Ruhm und Ehre streben und es offensichtlich aus eigener Kraft nicht schaffen. (Selbst Herr Kohl und Herr Müntefering schaffen es im hohen Alter noch zu einer Zweitfrau.) Kommt es nun zur Scheidung und zur neuen Ehe, reicht oft das verbleibende offizielle Salär der Politiker nicht aus um den von der Zweitfrau erwünschten Lebenswandel zu finanzieren. Hier helfen nun gute Freunde gerne aus, die sich mit allerlei unsauberen Methoden und Geschenken in Form von Geld, Reisen, Parties, Artikeln in Zeitungen usw Einfluss auf die hoffnungsvollen Politiker verschaffen. Viele dieser „Weggefährten“ haben dann beim Politiker „etwas gut“, das häufig erst Jahre später eingefordert wird. Die Politiker haben damit ihre Unschuld verloren und sind jetzt Teil des asozialen Netzwerks, das sich mit vielfältigen Abhängigkeiten, Vorteile verschafft. Bisher war das nicht weiter wichtig, weil die klassischen Medien die öffentliche Meinung dominiert haben, wo eine Krähe der anderen kein Auge aushackt. Zu Zeiten der Blogger ist es kaum mehr möglich, unsaubere Praktiken geheim zu halten. Die Politiker sind in den letzten Jahren nicht korrupter geworden sondern die Berichterstattung wurde umfassender und genauer.

Nun wird es interessant sein zu beobachten, ob wir in Deutschland ähnlich wie in Italien, USA und vielen anderen Ländern, Korruption in der Politik zulassen oder sogar freudig begrüßen (Der Präsidentenkandidat in USA muss besonders clever sein, wenn es ihm gelingt, das Finanzamt zu betrügen!). Bis es so weit ist, sollten aufstrebende Politiker aber über eine alte schwäbische Bauernregel nachdenken: An zwei Stellen müssen ältere Männer aufpassen. Bei Pferden hinten und bei jungen Frauen vorn!

QED Wulff auf Norderney

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