Der selbsternannte Finanzexperte Peer Steinbrück – Meister der Schulden

Die Selbstbeweihräucherung von Peer Steinbrück auch mit Hilfe von UrEx Kanzler Helmut Schmidt, nimmt langsam groteske Formen an. Steinbrück positioniert sich gegenüber Presse und Öffentlichkeit als Finanzexperte, der er eigentlich nie war. Dazu muss man sich nur seinen Lebenslauf z.B. in Wikipedia ansehen. In der 8. Gymnasialklasse ist er wahrscheinlich nicht wegen zu guter Kenntnisse in Mathematik sitzen geblieben. Beim Einstieg in die Ministerialbürokratie hat ihm sein großbürgerlicher Hintergrund mit Großonkel Adelbert Delbrück (Mitbegründer der Deutschen Bank) geholfen. In einer Bank hat er nie gearbeitet.

Sein segensreichen Wirken als Ministerpräsident von NRW und im Bund zeichnete sich durch forsches Schuldenmachen aus. In NRW stiegen die Staatsschulden unter Steinbrück von 2002 bis 2005 von 83.2 Mrd € auf 108.9 Mrd. Der Etat wurde mit Schulden von 7% pro Jahr einfach aufgestockt. Da läßt es sich leicht regieren.

Während Peer Steinbrück beim Bund Finanzminister war stiegen die Schulden des Bundes von 1490 Mrd € (2005) auf 1692 Mrd € (2009) etwa 50 Milliarden proJahr. Auch hier galt – „lustig ist die Schuldenmacherei“. Obwohl hier Angela Merkel die Richtlinien der Politik vorgab, hat Peer Steinbrück, der sein Ressort eigenverantwortlich leiten sollte, die Schuldenwelle locker mitgeritten. Dazu förderte er einige unheilvolle „Liberalisierungen des Bankenmarkts“ und die „Rettung“ von KfW und HRE. In seiner Amtszeit hat man auch begonnen Anleihen des Bundes in Fremdwährung zu begeben, die das Risiko und die Gebühren für die Banken erhöhen.  Offensichtlich versucht Peer Steinbrück sich mit Hilfe der Medien am eigenen, kümmerlichen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen in den er mit Elan und Hurra Gebrüll hineingeritten ist. Die SPD ist gut beraten, wenn sie diesen „Finanzhelden“ nicht als ihren Kanzlerkandidaten präsentiert. Im Wahlkampf werden die Sünden der Vergangenheit immer sehr genüßlich ausgeschlachtet.

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