Das nächste Sorgenkind in Baden-Württemberg – die SPD

Die FDP in Baden-Württemberg hat eindrucksvoll gezeigt wie man als Juniorpartner in der Regierung sehr schnell scheitern kann. Nun will sich auch die SPD nach der Wahl als „Ankündigungspartei“ in die Nesseln setzen. Anstatt nach dem Reinfall mit Herrn Drexlers Rolle bei S21 eine etwas vorsichtigere Strategie zu verfolgen wird lauthals nach der Volksbefragung gerufen und Herr Schmid meint ähnlich wie Herr Westerwelle zu jedem Thema gleich ohne viel zu überlegen eine Meinung abgeben zu müssen, ohne dass auch nur eine geringe Chance besteht, dass er und die SPD etwas bewirken kann. Da merkt man eben die Unerfahrenheit und die „Fremdsteuerung“ aus Berlin. Er sollte sich ein Beispiel an Herrn Kretschmann nehmen, der sich als zukünftiger Ministerpräsident von B-W sehr zurückhält und sich jetzt offenbar sehr gut überlegt, welche Versprechungen er noch machen oder noch aufrecht erhalten kann. Obwohl sich Koch und Kellner sich auf Augenhöhe gegenüber stehen gibt es doch signifikante Unterschiede. Entweder muss die SPD ihre Rolle als Juniorpartner in der Regierung akzeptieren oder sie wird ein ähnliches Schicksal wie die FDP erleiden.

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