Hamburg 21

Ein weiteres Beispiel für die übliche Methode im Parlament ein Prestige Projekt mit zu niedriger Kostenschätzung genehmigen zu lassen und dann unkontrolliert die Baukosten explodieren zu lassen ist die Elbphilharmonie in Hamburg. Ursprünglich mal mit 95 Millionen € genehmigt muss man jetzt mit 392 Millionen € rechnen und hat dabei sicher noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht.  Abgeordnetenwatch.de berichtet über den neuen Job des Ole von Beust und das Beziehungsgeflecht um Roland Berger und Konsorten, die den Stadtstaat systematisch in Besitz genommen haben. Wahrscheinlich ist ein Betrag von 300 Millionen € für die Hamburger noch nicht relevant genug um einen Heringstreich ähnlich dem Schwabenstreich in Stuttgart zu veranstalten. Da in Hamburg anders als in Stuttgart keine bestehende Infrastruktur zerstört wird sondern nur wie üblich Geld zum Fenster hinausgeworfen wird, gehen die Emotionen auch nicht so hoch. Ole von Beust hat es aber gut, er kann jetzt mit seinem Pensionsanspruch und einem guten Gehalt bei Roland Berger seinen Neigungen ohne die lästigen Störungen der Bürger nachgehen.

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