Kohl hat erkannt – Bembes regiert Deutschland und die Welt

Konrad Adenauer und Helmut Kohl hatten es relativ einfach. Die großen Ziele „Frieden in Europa“ und „Wiedervereinigung“ wurden allgemein von der Bevölkerung in Ost und West akzeptiert und war genügend komplex und genügend weit weg entfernt um dauernd hinterfragt zu werden. Die Kosten zur Verfolgung dieser „Visionen“ kosteten nicht viel. Die Kosten für Europa stiegen schleichend und selbst die deutschen Beiträge zur EU sind bis heute maßvoll und werden durch die Erleichterungen in der Wirtschaft und beim Reiseverkehr mehr als ausgeglichen. Angela Merkels ungewollte Flüchtlingshilfe kostet im Jahr etwa genauso viel wie die EU! Sicher war das keine strategisch gewollte Aktion.

Als  die Chance für die Wiedervereinigung kam, hat Kohl aber nicht lange lamentiert und hat Experten nicht durchrechnen lassen, was das ganze kostet. Die geschätzten 300 Milliarden € Kosten der Wiedervereinigung kann man heute als geniale Investition ansehen.  Die Geschichte hat Kohl auch hier recht gegeben.

In beiden Fällen hat Kohl richtig gehandelt (ist ja nur Geld“) und hohe Staatsschulden in Kauf genommen. Staatsschulden sind ja durchaus positiv, wenn sie für sinnvolle Investitionen und nicht für Geschenke an die Wähler genutzt werden.

Für die Durchsetzung dieser „Visionen“ brauchte Kohl die Unterstützung seiner Partei, die man mit breit gestreutem Bimbes für die Granden der CDU Ortsverbände sehr billig kaufen konnte. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft auch in der Partei.

Auch Lother Späth, der Möchtegern Rivale von Kohl in der CDU, hat mit viel Schulden in Hochschulen und Bildung in Baden-Württemberg investiert – etwa 3 Milliarden €/Jahr. Auch das hat sich bezahlt gemacht. Der Wieraufbau von Jena war ebenfalls ein sehr kluge Investition unter der Leitung von Lothar Späth. rwin Teufel, der Sparer, hat dann die Hochschulen in Baden-Württemberg im Verein mit Kultusminiterin Schavan wieder ausgebremst. Bayern liegt jetzt viel weiter vorn als Baden-Württemberg. und sieht der unter einer Grün/Schwarzen Landesregierung der Krise des konventionellen Automobilbaus ohne Mut zu Neuerungen entgegen.

Das Duo Merkel/Schäuble regiert ohne großen Plan und einer Riege von Ministern ohne Schwung vor sich hin. Ereignisse wie der  Atomausstieg oder die ungeordnete Zuwanderung von Flüchtlingen kommen von außen und können dann von Verwaltern Deutschlands mit viel Aufwand und Kosten bearbeitet werden. Hinterher kann man dann sagen, daß alles alternativlos war und man selber keine Schuld hatte.

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Neue Form der Arbeit – Crowdworking in China

CHINA IC Institut 1986

Schaut man sich die Programme der größeren Parteien für die Bundestagswahl 2017 an, so findet man überall Wohltaten die man der einen oder anderen Zielgruppe von Wählern antun will. Dagegen findet man keine konkreten Vorschläge wie man Deutschlands Zukunft gestalten will. Beim Thema Arbeit gibt es wohlfeile Parole wie „Arbeit für alle“ „Niedrige Steuern für Geringverdiener (die sowieso keine Steuern zahlen)“, „Höhere Steuern für die Wähler der anderen Parteien“ usw . Dazu kommen Parolen zur Infrastruktur „Alle Grünen in die Stadt – damit wenig Landschaft verbraucht wird und die Agrarkonzerne mehr Flächen veröden können“ In der Stadt ist auch jetzt schon etwa 3 Grad wärmer als im Umland – man muß da nicht lange auf den Klimawandel warten und wird mit Stickoxyden und Feinstaub eingedeckt.

Mit  schnellen Internetverbindungen kann man viele Arbeiten auch aus ländlichen Gegenden durchführen und kann bei Bedarf emissionsfrei in die Stadt fahren und persönlichen, öffentlichen Verkehr mit autonomen Taxis nutzen.

In China wird bereits die Arbeit 5.0 erprobt. Anstatt Arbeiten in festen Strukturen mit Subunternehmen durchzuführen, werden Elemente der Arbeit z.B. Übersetzungen, Programmierung, Testen, Grafik, Erstellen von Gutachten und Dokumenten, Fallanalysen im Gesundheitswesen usw. von Fall zu Fall vergeben. Dabei sorgt eine ausgefeilte Qualitätssicherung, daß nur qualifizierte Personen mit der Arbeit betraut werden. Auch „Minijobs“ werden von qualifizierten Personen ausgeführt!

Zunächst klingt das nach einer neuen Form der Ausbeutung von Arbeitern. Wahrscheinlich ist es aber ein kluger Versuch den Mangel an Skill in einer hochspezialisierten Gesellschaft und die Vermittlungshürden für Arbeitsuchende zu überwinden. Das erfolgreiche Arbeitsamt der Zukunft sieht in Zukunft wohl anders aus als die deutsche Bundesanstalt für Arbeit.

Zumindest sollte man über neue Formen der Arbeit nachdenken.

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Public Private Partnership – keine gute Idee

Landauf landab springen Gemeinden, Städte, Länder und der Bund auf den Public Private Partnership Plan auf obwohl man inzwischen sehen kann, dass dieser Zug offensichtlich längst abgefahren ist. Weltweit gibt es kaum Beispiele, dass mit diesem Konzept staatliche Infrastruktur durch billigere und bessere private Infrastruktur ersetzt werden kann. Abschreckende Beispiele wie die Bahnen in England gibt es zuhauf. Beispiele PPP NYT

Selbst der Laie kann erkennen, dass der Staat Geld billiger und in beliebiger Menge zur Zeit leihen kann. Das Projektmanagement machen ja sowieso Privatfirmen.

Private Firmen wollen keine langfristigen Projekte unterstützen und kurzfristig lukrativen ROI sehen. Das muss der Bürger dann direkt und sofort bezahlen.

Herr Dobrindt hängt mit seinen Autobahnplänen am Gängelband der deutschen Versicherungsindustrie. Die Sozialwohnungen wurden überall entsozialisiert. Der Bürger fragt sich dann zu Recht warum er noch Steuern zahlen muss.

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Übernimmt Tesla demnächst Opel

Benz AutoDer Möchtegern-Autobauer TESLA stellt im Moment fest wie gross der Sprung vom Bau von Prototypen zur Fertigung von grossen Stückzahlen ist. Knowhow in der Fertigung, Beschaffung und Zusammenarbeit mit Lieferanten kann man nicht einfach aus dem amerikanischen Boden stampfen. Opel wäre für TESLA der ideale Übernahmekandidat. Opel Chef Thomas Neumann hat ja bereits versucht Opel als eAuto Hersteller zu positionieren. Das kam bei den PSA Chefs in Frankreich nicht gut an. Man hat bereits eigene Pläne. In Europa finden sich keine Geldgeber für ein „a dabei“ Unternehmen wie Opel. Die US Investoren gehen da wesentlich lockerer mit dem vielen Geld um, das von der FED an glückliche Spekulanten verteilt wird. Spekulation mit PSA Aktien lohnt sich wahrscheinlich nicht mehr. Die Karten sind längst verteilt.

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Deutschland schläft und marschiert nicht

Wndeplatte

Zeit der Wende

In Frankreich hat die Bevölkerung bereits erkannt dass die Altparteien zwar Probleme im Staat verursachen aber wesentliche Probleme nicht lösen können. In Deutschland ist die Lage sicher noch nicht kritisch. Ob man die nächsten vier Jahre mit der drohenden schwarz-roten Weiter-So-Regierung weiter wursteln kann ist allerdings nicht sicher. Deutschland vertraut noch der Führerin. Wie lange noch?

Wahrscheinlich hat die „Sitzerin“ Angela Merkel aber wieder Glück. Vom Gespann Merkel/chäuble gingen keine Initiativen für die notwendige Veränderung der EU aus. Macron wird, wenn er es schafft Frankreich ähnlich zu reformieren wie in Deutschland Gerhard Schröder, sicher Änderungen vorschlagen. Angela Merkel brauct dann die Vorschläge nur ein bischen modifizieren und braucht sich selbst keine Gedanken um die Zukunft machen – die kommt ja sowieso.

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Deutschland 2016 Weltmeister beim Kapitalexport – wo bleibt das Geld

Geld InternationalBeim Geld gilt in Deutschland noch die alte Regel der Neureichs „Geld hat man aber man spricht nicht darüber“. Die Deutschen sind ganz besonders stolz auf ihren Weltmeistertitel im  Export, den man sich 2016 wieder von China zurückgeholt hat. ( Deutschland + 297 Mrd $, China + 245 Mrd $, USA – 478 Mrd $). Den wenigsten Deutschen ist aber bewußt, daß mit einem Exportüberschuss ein Kapitalabfluß verbunden ist. Aus Deutschland sind 2016 297 Mrd $ abgeflossen. Der Bundeshaushalt 2016 hatte im Vergleich dazu einen Umfang von 316 Mrd € etwa 350 Mrd $. Der deutsche Leistungsüberschuss beträgt etwa 8.6% der Jahreswirtschaftsleistung. Deutschland und China haben fleißig gearbeitet während u.a. die USA als „Happy Consumer“ und einige EU Lönder für die Abnahme des Geldes gesorgt haben.

Nun haben die Deutschen ihre Waren nicht einfach verschenkt. Mit dem im Ausland verdienten Geld wurden für 21 Mrd $ Investitionen im Ausland gemacht und für 225 Mrd $ ausländische Aktien gekauft und Darlehen an gute und schlechte Schuldner vergeben, die sich mit dem geliehenen Geld einen schönen Tag machen.  Griechenland läßt grüßen.

Die Chinesen kaufen mit ihrem im Ausland verdienten Geld z.B. deutsche Unternehmen auf und investieren in Infrastruktur im Ausland z.B. in Afrika. Interessant wäre nun zu wissen wo das von den Deutschen im Export erwirtschaftete Kapital gelandet ist. Mit Sicherheit sind die Wege sehr verschlungen und viele Finanzdienstleister und Spekulanten werden daran verdient haben. Nimmt man optimistisch an, daß man 50% des verliehenen Geldes irgendwann einmal zurückbekommt, dann bleiben noch 50% des Geldes übrig, daß wir erarbeitet und an Nassauer verschenkt haben. Deshalb ist Deutschland mit Angela Merkel als führender Geldgeber in der Welt so beliebt.

Dieses Thema Der Fluch des guten Geldes möchte man mit aller Gewalt aus dem Wahlkampf heraushalten. Da werden sich die Rentner aber freuen wenn sie weiterhin mit 65 in Rente gehen können, das Kapital für die Renten aber von den Freunden in der EU und aller Welt fröhlich ausgegeben wurde. Keine Angst – vor der Wahl wird Finanzminister Schäuble keine Verluste bekanntgeben.

Die Jungwähler haben noch nicht verstanden, daß mit dem exzessiven Kapitalexport wenig in hochwertige Arbeitsplätze in Deutschland investiert wird. Für Investitionen und Geschenke im Ausland gibt es aber offensichlich Kapital im Überfluss. Beispiel: Daimler baut in Sindelfingen eine „Fabrik für Automobilfabriken“ natürlich für den Export auf. Diese in Serie gefertigten Fabriken werden natürlich im Ausland mit billigen Arbeitskräften betrieben, die an den Bändern in Sindelfingen ausgebildet werden. Die Steuerung und die Logistik der Fabriken wird in Deutschland mit der Industrie 4.0 Infrastruktur gesteuert, sodaß auch „unterentwickelte“ Länder hochwertige Produkte fertigen können.

Letzendlich werden dann deutsche Autos nach Deutschland importiert. Deutsche Autos kauft man dann in China, USA, Ungarn, Tschechien usw und der deutsche Exportüberschuss verschwindet. Der kleine Gewinn selbst bei 10% Gewinnmarge, der dann bei der Daimler AG in Deutschland anfällt, spielt dann keine Rolle. Amerikanische Firmen wie Apple, Google, Amazon usw mit > 50% Gewinnmarge haben ihre Fabriken schon längt nicht mehr in USA. Das iPhone wird nicht aus USA exportiert sondern aus Südkorea in die USA  importiert. Die Software von Microsoft kommt für die EU aus Irland. Macht dann die Theorie der Volkswirtschaftler mit den Maßzahlen für Export und Import noch Sinn? Die richtige Meßlatte wäre wohl ob die Wirtschaft eines Landes genügend Geld und/oder Arbeitsplätze generiert, die den Bürgern ein auskömmliches Leben erlaubt. Auch in Deutschland gibt es inzwischen Bürger, die gerne auf einen Arbeitsplatz verzichten würden, wenn sie ähnlich alimentiert werden wie unsere Beamten. Dafür könnte man das Geld aus dem Exportüberschuss verwenden.

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Termine für unabhängige Direktkandidaten

 

Juni 2017 200 + Unterschriften von Unterstützern auf Formblatt vom          Kreiswahlleiter sammeln.

15. Juni 2017

  • Direktkandidatur beim zuständigen Einwohnermeldeamt formlos anzeigen.
    Termin für die Prüfung der Unterschriften schriftlich bestätigen lassen.

30. Juni 2017

  • 200 + Unterschriften auf Formblätern und/oder Liste für Prüfung durch das Einwohnermeldeamt bereit halten. (empfohlen Personal Ausweis Nummer registrieren)

15. Juli 2017 etwa.

  • Der Termin wird etwa Anfang Juni vom Kreiswahlleiter festgesetzt und veröffentlicht
    (Beispiel Wahlkreis 260 Böblingen)
  • Abgabe aller Wahlunterlagen beim Wahlleiter des Wahlkreises

Detaillierte Anleitung siehe: Als freier Direktkandidat in den Bundestag – so geht’s 2017 https://freieabgeordnete.wordpress.com/2013/04/01/als-freier-direktkandidat-in-den-bundestag-so-gehts/

Inzwischen gibt es einige Initiativen in Deutschland, die unabhängige Direktkandidaten unterstützen. Meist versucht man aber nicht gezielt einige Wahlkreise gezielt zu gewinnen, sondern nur auf die Mißstände bei der Auswahl der Kandidaten hinzuweisen.

Neue Debatte Frischer Wind in den Bundestag u.a. mit Bürger Wahlkommite,
Liste der Bürgerkomitees in den Wahlkreisen zur Auswahl der Kandidaten

1000  unabhängige Direktkandidaten bei der Bundestagswahl 2017

 

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Rotkleidchen erzählt Klimamärchen in den ARD Nachrichten

Quelle ARD

Unsere zwangsfinanzierten Fernsehsender geben sich gerne als die echten seriösen Quellen von Nachrichten. Natürlich kann man nicht alles selbst recherchieren und greift deshalb gerne auf externe Lieferanten zurück. Dabei gibt es Lobbygruppen, die offensichtlich sehr gute Verbindungen zu den Redaktionen von ARD und ZDF haben. Diese Gruppen erklären komplexe Sachverhalte wie z.B. den Klimawandel für Otto Normalverbraucher ganz einfach.  Da man sich selbst nicht genügend sachkundig gemacht hat, fällt man da schnell auf Lobbyisten und „Quellenlieferanten“ herein, die billig fertige Videos anbieten.

Schon zur Klimakonferenz in Marrakesch sah man ein Video in der ARD wie der böse Klimawandel in Ghana eine Düne am Meer wegspült und das Dorf der lokalen Fischer bedroht. Nicht berichtet wird, daß die Einwohner die Düne selbst abgeholzt haben. Man braucht ja schließlich Brennholz zum Kochen.

Einige gut bezahlte  Gutmenschen unterstützen jetzt die Wiederaufforstung mit Anpflanzung von Gehölzen um die Düne zu stabilisieren. Eine Strategie, die z.B. in der kurischen Nehrung seit Jahrhunderten mit mehr oder weniger Erfolg praktiziert wird. Immerhin hat man es in Nidda geschafft in der deutschen Leitliteratur erwähnt zu werden. Die Anpflanzung  wird wie in Ghana üblich von Frauen durchgeführt. Mit meinen gärtnerischen Grundkenntnissen sehe ich aber schwarz für die Pflanzen, die einfach in den Sand gesteckt wurden. Eine europäische Gutmenschin schaut dabei den Frauen von der Terrasse eines offensichtlich recht komfortablen Hotels zu. Eine schöne lohnende Aufgabe.

Das gleiche Team scheint nun einen Beitrag für ARD #kurzerklärt vom 1.6. 2017 Worüber  Klimaforscher und -skeptiker streiten geliefert zu haben. Das Video soll die schrecklichen Folgen des Klimawandels in der dritten Welt aufzeigen. Tatort ist wieder ein herrlicher Strand in Ghana. Diesmal wird aber ein Fischerdorf vom Sand begraben – Nidda läßt grüßen. Der Chef des Fischerdorfes berichtet, daß früher die Kinder auf Palmen klettern mussten um die Rückkehr der voll beladenen Fischerboote zu melden. Offensichtlich gab es früher eine Düne, die das Dorf schützte und die Sicht auf das Meer versperrte. Seltsamerweise ist das Meer jetzt weiter weg als früher, obwohl der Meeresspiegel in den letzten Jahrzehnten um einige Zentimeter gestiegen ist. Es wird offensichtlich laufend Sand vom Meer angespült. Der Wind arbeitet aber schneller und hat die Düne abgetragen. Wahrscheinlich hat man auch hier die Bäume abgeholzt. Dazu jammert der Chef, daß es immer weniger Fische vor der Küste Ghanas gibt.  Da ist aber sicher nicht der Klimawandel schuld, sondern die riesigen Fischfangflotten aus aller Welt, die vor der Küste kreuzen.

Auch Sylt scheint massiv vom Klimawandel betroffen zu sein. Jedes Jahr holt der blanke Hans im Winter den Sand vor Sylt, der dann im Frühjahr und Sommer  aufwändig mit Baggerschiffen aufgefüllt wird. Die Sansibar darf nicht sterben. Diesen Luxus wird man sich wohl nur in den reichen Ländern leisten können.

Bei den Beispielen der ARD ist offensichtlich die natürliche Bewegung des Sandes und das Unverständnis der Bevölkerung die Ursache der Probleme.

Geradezu meisterhaft suggestiv ist die Präsentation dieser Ereignisse in der ARD. Eine Dame im feuerroten Signalkleid verkündet die schlechte Klimawandel Botschaft. Besser kann man Fake News nicht in die Wohnstuben bringen.

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Donald Trump und das Pariser Klima Abkommen – eine Farce

Heute Abend wird Donald Trump bekanntgeben ob die USA das Klimaschutzabkommen von Paris aufkündigt. Offensichtlich handelt es sich bei dem Pariser Abkommen nicht um einen bindenden Vertrag sonst könnte Donald Trump, den Vertrag ja nicht einseitig kündigen. Interessant ist ein Argument der Befürworter für die weitere Teilnahme der USA am UN Klimarat: der Vertrag verpflichte die USA eigentlich zu keiner konkreten Aktion. Man sollte sich also weiterhin beteiligen und den UN Klimarat im Sinne der USA beeinflussen.

Formal ist das Pariser Klimaabkommen in USA gar nicht in Kraft getreten, da der Senat anders als unser Bundestag den Vertrag nicht ratifiziert hat. Das machen die USA mit den meisten  internationalen Verträgen (Siehe Der Niedergang von Regeln, Verträgen und Ordnung durch Globalisiserung )

Ganz anders die Strategie der deutschen Regierung. Man beteuert immer wieder, daß man Vorreiter beim Klimaschutz sei – die Daten zeigen aber, daß der CO2 Ausstoß in Deutschland in den letzten zehn Jahren nicht verringert wurde obwohl Energie intensive Fabriken massiv ins Ausland geschoben wurden. Minimale Beiträge zur CO2 Reduktion werden allenfalls durch Ökostrom in Privathaushalten geleistet. Der Klimaschutzplan Deutschland sieht selbst bis 2050 keine einschneidenden Änderungen vor. Mit einem heroischen Entschluss will man die globale Erderwärmung auf 1.5 Grad Celsius begrenzen obwohl die „globale Temperatur“ eine künstliche Größe ist von der niemand mit wissenschaftliche Messungen nachweisen kann wie z.B. der vom Menschen verursachte CO2 Ausstoß die globale Temperatur beeinflusst. (Siehe: Wie wird der Einfluss von CO2 auf das Klima gemessen – überhaupt nicht) . Viel wichtiger ist Temperatur der Meere in denen 90% der zusätzlichen Energie gespeichert wird. Der Stand der Erkenntnisse ist da sehr bescheiden man kann z.B. nicht einmal bekannte Phänomene wie El Nino zuverlässig vorhersagen.

Dabei braucht man sich eigentlich über die Zunahme von CO2 gar keine so großen Sorgen machen. Ähnlich wie Ozon kann CO2 in der Armosphäre mittelfristig abgebaut werden. Man muss nur den Zuwachs stoppen. Der technische Fortschritt in der Erzeugung von Energie aus Sonne und Wind macht große Fortschritte. Für Entwicklungsländer ist der Aufbau konventioneller Kraftwerke zur  Erzeugung von Strom aus fossilen Brennstoffen und Verteilung in konventionellen Netzen schon heute nicht mehr wirtschaftlich. Auch in Deutschland wird privat erzeugter und verbrauchter Strom in etwa 10 Jahren günstiger sein als unsere heutige Stromversorgung. Die Batterietechnologie für Elektroautos entwickelt sich ebenfalls sehr schnell. In 20 Jahren ist die Technik wohl ausgereift und im Massenmarkt verfügbar.

Die eigentliche Gefahr für die Welt geht nicht vom Klimawandel aus, sondern von den Machthabern in USA, Russland und Arabien, die ihre Macht auf den Zugriff zu fossilen Brennstoffen gründen. Was machen Russland und Saudi-Arabien (und die IS) wenn niemand mehr Erdöl und Gas kauft? Die Lobbyisten der alten Energien sichern   sich deshalb auf der ganzen Welt Einfluss auf Politiker,  um den Niedergang der fossilen Energiewirtschaft zu verhindern oder zumindest zu verzögern. Putin und Trump sind beispielhafte Marionetten der Lobby für fossile Energien. Angela Merkel ist da allenfalls Mitläufer.

Die Geschichte lehrt, daß Wissenschaftler und Ingenieure sehr viel zum Wohlergehen der Menschen beigetragen haben – mit Politik konnte man allenfalls das schlimmste verhindern. Das vom Club of Rome beschworene Problem der verschwindenden Vorräten an fossilen Brennstoffen hat schon heute seinen Schrecken verloren.

PS Interessant ist daß der Treiber des technologischen Wandels die Halbleiterindustrie  (ursprüglich für Computer entwickelt) und die Batterietechnologie (ursprünglich für Mobiltelefone entwickelt) sind. Von der Energiewirtschaft kamen keine Impulse zum Wandel. Ähnlich kann man von der Politik keine Impulse zum Klimawandel erwarten. Auch hier müssen die Impulse zur Veränderung von außen kommen.

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Fake News – Starkregen

Behauptung: In Deutschland gibt es verursacht durch den Klimawandel immer mehr Starkregen.

Tatsache: Starkregen wird in Deutschland seit 1960 gemessen. Ein Anstieg der Starkregenfälle ist nicht zu erkennen.

Starkregen Deutschland
Als Starkregen gilt eine Niederschlagsmenge von mehr als 30 Millimetern pro Tag. Grundlage sind die Wetterdaten aus 78 Messstationen des Deutschen Wetterdienstes.

Starkregen Infografik Zeit 2016

Quelle: Deutscher Wetterdienst Stand: 3.Juni 2016 © ZEIT ONLINE

Die Grafik zeigt alle Starkregen-Ereignisse seit 1960; jeder der 44.005 Punkte ist eine solche Messung. Einen Trend kann man daraus nicht ablesen. Es gab weder häufiger noch seltener Starkregen in den vergangenen fünfeinhalb Jahrzehnten.

Insgesamt reicht das Datenarchiv des Deutschen Wetterdienstes bis ins 19. Jahrhundert zurück und verzeichnet 75.247 solche Ereignisse. Klingt als ob es heute viel mehr regnet, stimmt aber nicht. Heute wird nur mehr gemessen.

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